Mit starken Nerven zum Hallentitel

B-Junioren des FC Springe liegen bei der Endrunde der Futsal-Regionsmeisterschaft in jedem Spiel zurück – und holen doch den Pokal

Aller guten Dinge sind drei: So oft stand Trainer Björn Jungfer mit seiner Nachwuchsmannschaft des FC Springe der Jahrgänge 2001/ 02 in Endrunden der Hallenkreismeisterschaft. Nach einem zweiten und einem dritten Platz hat es Anfang dieses Jahres endlich geklappt mit dem Titel: Die FCS-B-Junioren sicherten sich die Futsal-Regionsmeisterschaft.
„Dabei waren wir eigentlich schon raus“, erinnert sich Jungfer an die nervenaufreibende Endrunde in Wunstorf. Denn das Auftaktspiel gegen Hannover 74 verlor sein Team. In allen weiteren Spielen lagen die Springer zurück. „Wir waren hinten anfällig, weil wir Hurra-Fußball gespielt haben. Bei nur zwölf Minuten Spielzeit wird es dann natürlich eng, aber die Mannschaft ist immer ruhig geblieben“, sagt Jungfer. Im Finale gegen den OSV Hannover glich der FCS erst spät aus – und gewann im Sechs-Meter-Schießen.
Auch im Freien spielten die Springer eine starke Saison in der B-Junioren-Kreisliga, die sie auf dem vierten Platz abschlossen. „Wir waren lange dran an den Aufstiegsplätzen, aber in entscheidenden Spielen fehlten mir oft verletzte oder verhinderte Spieler“, sagt Jungfer. Er weiß, dass es für seine Mannschaft schwierig geworden wäre in der Bezirksliga, „aber einmal aufzusteigen wäre schön gewesen“.
Die meisten Spieler hatte Jungfer seit der G-Jugend trainiert, entsprechend eingespielt ist das Team. An Anfang der laufenden Saison hörte der Coach jedoch auf. „Man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist, und ich hatte das Gefühl, es müsste mal frischer Wind rein“, sagt Jungfer. Nah dran am Team ist er aber immer noch – sein Sohn Tim gehört schließlich zum Kader.

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