Riesenerfolg für einen kleinen Verein

Die Bohle-Kegler des KC Springe 52 werden ihrer Favoritenrolle bei den Deutschen Meisterschaften der Herren B gerecht und holen den Titel

Zehn aktive Mitglieder hat der KC Springe 52 noch – die kegeln aber immerhin auf so hohem Niveau, dass sie nicht nur souverän den Klassenerhalt in der 2. Liga schafften, sondern auch eine Deutsche Meisterschaft an den Deister holten. Bei den „Herren B“, also in der Altersklasse über 60, sicherten sie sich in Neumünster den Titel.
Er war keine Überraschung: „Wir hatten die Landesmeisterschaft mit 120 Holz Vorsprung gewonnen, damit haben wir uns in die Favoritenrolle gekegelt“, sagt der 52-Vorsitzende Jürgen Ketelhake. Und: „Es gibt nicht so viele Vereine, die vier Bundesliga-Spieler in dieser Altersklasse haben.“ So gesehen hat der hohe Altersschnitt bei den Springern auch seine Vorteile.
Nur einer aus dem Zweitliga-Team – das trotz des Klassenerhalts wegen Personalmangels nach 22 Jahren in der 1. und 2. Liga freiwillig in die 3. Liga zurückzog – darf bei den Herren B noch nicht antreten: Uwe Gottschalk ist mit Anfang 50 das „Küken“ des Teams. Lothar Deutscher feierte kurz vor der Deutschen Meisterschaft 60 und durfte so in Neumünster mitspielen. „Das war ein Grund, warum wir es geschafft haben“, sagt Ketelhake, der beim letzten DM-Titel, den die Springer holten, noch selbst aktiv war: 2004 war das, bei den Herren A. Auch Detlef Haupt gehörte damals zum Team, der jetzt auch bei den Herren B als Ersatzmann dabei war. Außer ihm und Deutscher gehörten Hans-Werner Krumpe, Werner Blödorn und Ditmar Knörenschild zum Erfolgsteam – dass es gemeinsam auf weit mehr als 2000 Bundesliga-Einsätze bringt.

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