Mit Ausdauer zum Stadtmeister-Titel

Kondition ist eine der großen Stärken von Frederic Pigouet

Fast 25 Jahre lang hatte Frederic Pigouet kein Tennis gespielt. Doch als sein Sohn Alexandre vor fünf Jahren damit begann, griff auch der heute 48-jährige Franzose wieder zum Schläger – und sicherte sich in diesem Sommer bei den erstmals seit 1990 wieder ausgespielten Springer Stadtmeisterschaften den Titel bei den Herren.
„Eigentlich wollte ich damals vor allem meinen Sohn trainieren“, sagt Pigouet, der als Jugendlicher in Frankreich Tennis gespielt hatte und seit Mitte der 1990er-Jahre in Deutschland lebt. Doch schnell fand er wieder Gefallen daran, selbst Matches zu bestreiten, sodass er mittlerweile in seiner fünften Saison auch wieder Punktspiele für den TV Springe bestreitet – bei den Herren 40, aber auch in den jüngeren Altersklassen.
Auch in der Hallensaison wollte er eigentlich bei den Herren aushelfen, „damit die Pause bis zum Sommer nicht so lang wird“, wie Pigouet sagt. Weil er mit den Herren 40 aber in der Verbandsklasse spielte, darf er für die Herren in der Bezirksliga nicht antreten. Statt Punktspiele zu bestreiten, wird er stattdessen wohl in der restlichen Hallensaison bei einigen Leistungsklassen (LK)-Turnieren antreten, zwischen den Feiertagen etwa in Isernhagen.
Einige Siege gegen besser eingestufte Spieler hat Pigouet in diesem Jahr bei LK-Turnieren gelandet und sich so mittlerweile auf LK 8 verbessert. Wie auch sein Vereinskamerad Dirk Schwesig, den er im Finale der Stadtmeisterschaft mit 7:5, 6:4 besiegte. „Ich hatte einen guten Start an dem Tag“, erinnert sich Pigouet, der vor allem in den Grundschlägen und der Ausdauer seine Stärken sieht, „und ein bisschen Glück gehört in Endspielen immer dazu.“

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