Der Ehrgeiz treibt ihn an

Taekwondo-Sportler Gianluca Confalone ist Deutscher Vizemeister im Team

Das Kampfsport-Gen ist ihm in die Wiege gelegt. „Meine Mutter hat Kickboxen und Karate gemacht“, erzählt Gianluca Confalone. Er selbst begann in Springe ebenfalls mit Karate, vor sieben Jahren wechselte er zum Taekwondo. „Ein Schulfreund hat mich mit zum Training genommen, es hat mit gefallen, ich bin dabei geblieben“, fasst der 17-Jährige zusammen, der in diesem Jahr seinen bisher größten Erfolg feierte: Bei der Deutschen Meisterschaft in Bordesholm bei Kiel holte er Teamsilber in der Altersklasse 15 bis 17 Jahre.
Zwei- bis dreimal in der Woche trainiert der Springer bei Redfire Bad Münder. Vor größeren Wettkämpfen auch öfter: „Dann sind es vier- bis fünfmal in der Woche, auch an Wochenenden“, sagt Confalone, der die elfte Klasse der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln besucht – dort ist auch sein Trainer und Redfire-Chef Christian Senft Lehrer.
Mit Ruben und Viktor Hennemann bildete er in Bordesholm das Redfire-Team. „Die Abstimmung hat nicht komplett gepasst“, gibt er zu. Und die Sieger aus München hatten immerhin einen Europameister und einen amtierenden Deutschen Meister im Team – da hätte schon alles passen müssen.
Auch im Paarlauf gemeinsam mit Jenna Labinski war Confalone erfolgreich. Bei der DM verpassten sie eine Medaille als Vierte knapp, bei den German Open in Wuppertal holten sie Bronze.
Gerade bei den Wettkämpfen setze ein Adrenalin-Kick ein, erklärt Confalone den Reiz des Taekwondo. Dass es dabei keinen Kontakt gibt, sondern beim Poomsae, der Redfire-Spezialdisziplin, „nur“ die Techniken präsentiert werden, mindert seine Begeisterung nicht. Was ihn auch antreibt: „Der Ehrgeiz, immer besser zu werden“, sagt der Träger des 2. Dan.

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