Zu Hause eine Macht

HF Springe verloren in zwei Jahren nur ein Punktspiel in eigener Halle

Sie sind das sportliche Aushängeschild Springes – und das seit Jahren: Die Drittliga-Herren der Handballfreunde Springe. Daran hat auch der bittere Zwangsabstieg aus der 2. Liga am Ende der Saison 2015/16 nichts geändert. Die Hinrunde der darauffolgenden Spielzeit brauchten die Springer, um sich zu berappeln – jetzt sind sie wieder in der Spur.
Rückblende: Weil Unterlagen fehlten, wurde den Springern Anfang 2016 die Lizenz für die 2. Liga verweigert. Dennoch startete die Mannschaft eine fulminante Serie und rettete sich nach einer katastrophalen Hinrunde noch auf einen sportlichen Nicht-Abstiegsplatz. In dieser Zweitliga-Rückrunde untermauerten die HF vor allem ihren Ruf als Heimmannschaft. Im gesamten Kalenderjahr 2016 verloren sie kein Punktspiel in eigener Halle.
Die Serie endete erst im März 2017, als die Burgdorfer Reserve am Tag nach der Sportgala an der Harmsmühlenstraße mit 27:25. Es war die letzte Niederlage der Saison 2016/17, die die Springer auf dem dritten Platz abschlossen. Und es war die letzte Heimniederlage, abgesehen vom Test gegen Erstligist GWD Minden und dem Pokalspiel gegen Erstligist Füchse Berlin.
In dieser Saison läuft es nicht nur daheim für die HF. Anders als im Jahr zuvor, als der Kader erst spät stand, haben diesmal alle Spieler die Vorbereitung mitgemacht. Abgesehen von Pawel Niewrzawa – der polnische Nationalspieler kam erst in November, entpuppte sich aber auf Anhieb als Verstärkung. So läuft es auch auswärts. Mit drei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Hamburg sind die Springer nach der Hinrunde mittendrin im Aufstiegsrennen.

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