In sämtlichen deutschen Ligen unterwegs

Tischtennis-Stadtmeister Friedrich Blume

Für die Tischtennis-Herren des SV Altenhagen läuft es nicht in diesem Jahr. Erst der Abstieg aus der Bezirksoberliga in der vorigen Saison, dann die schwache Hinrunde in der Bezirksliga im laufenden Spieljahr. An Friedrich Blume liegt es nicht. Der 35-Jährige war in der abgelaufenen Saison siebtbester Spieler in der Bezirksoberliga. In der Bezirksliga-Staffel 3 liegt er nach der Hinrunde mit 14:2 Einzelsiegen auf dem zweiten Rang.
Blume hat eine bewegte Karriere hingelegt: „Von der Bezirks- bis zur Bundesliga habe ich so ziemlich alle Spielklassen in Deutschland durch“, sagt er. Als Grundschüler begann er beim TTC Springe seine Karriere. Mit 13 wechselte er nach Altenhagen und spielte dort fünf Jahre lang in der Bezirksoberliga. Wegen der besseren sportlichen Perspektive wechselte er dann zum TSV Schwalbe Tündern, wo er vorrangig in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde, die von der Landesliga bis in die Oberliga aufstieg. Immer wieder half Blume aber auch in der ersten Mannschaft aus, in der seinerzeit noch Dimitrij Ovtcharov spielte – und kam so auf zwei Einsätze in der 1. Liga.
Nach einem kurzen Intermezzo bei der TTSG Wennigsen kehrte Blume 2010 nach Altenhagen zurück. Seitdem darf er auch wieder bei der Springer Stadtmeisterschaft mitmachen, die er schon als Schüler und Jugendlicher diverse Male gewann – in den vergangenen fünf Jahren holte er immer bei den Herren den Titel. In diesem Jahr war es allerdings knapp: Gegen Christian Meier, damals noch in Bennigsen, jetzt in der Altenhägener Reserve aktiv, brauchte er drei Finalspiele.
Seinen Titel will er am ersten Januar-Wochenende verteidigen. Ansonsten tritt er kaum noch bei Turnieren an. „Die sind ja meistens im Sommer, da muss ich nicht auch noch meine Tage in der Halle verbringen“, sagt er. Wichtiger als die Stadtmeisterschaft ist ihm aber noch die Rückrunde in der Bezirksliga – denn erneut absteigen will er nicht. „Ich gehe davon aus, dass wir uns retten werden – ein paar Mannschaften sind schwächer als wir.“

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